SAPV-Team Mike Möwenherz

Den Tagen mehr Leben geben

Wenn das eigene Kind so schwer krank ist, dass es sterben muss, dann ist das wohl das Schlimmste, was Eltern erleben können. Am Universitätsklinikum Rostock kümmert sich das Team »Mike Möwenherz« um schwerstkranke Kinder und ihre Eltern und hilft ihnen, die letzten Monate, Wochen oder Tage zu Hause zu verschönern. Die coop-Stiftung »Unser Norden« fördert die wichtige Arbeit.

 

»Wir wollen, dass Kinder mit fortschreitenden lebensverkürzenden Erkrankungen zu Hause versorgt werden können und die Familien die optimale medizinische, pflegerische und psychosoziale Unterstützung dafür bekommen«, erklärt Prof. Dr. Carl Friedrich Classen, Leiter von »Mike Möwenherz«. Und so gründete er im Mai 2014 gemeinsam mit einem Team von Ärzten, Pflegern und Therapeuten das Team »Mike Möwenherz« zur spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen.  

 

Begleiter in der letzten Lebensphase.

Neben der medizinischen Versorgung steht vor allem die psychosoziale Begleitung der kleinen Patienten und ihrer Angehörigen im Vordergrund. »Wenn ein Kind erkrankt, ist schließlich die ganze Familie betroffen«, sagt Prof. Dr. Carl Friedrich Classen. Seit Auftakt des Projektes im vergangenen Jahr hat das Team 18 Kinder in ganz Mecklenburg-Vorpommern besucht und viele von ihnen auf dem letzten Weg begleitet. 

 

coop engagiert sich mit ihrer Stiftung für die wichtige Arbeit von »Mike Möwenherz«.

Diese wichtige Arbeit fördert die coop-Stiftung »Unser Norden«  mit einer Spende über 3.500 Euro im Jahr 2015 erstmalig. »Beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement und Herzblut sich die Mitarbeiter für das SAPV-Projekt einsetzen«, sagt Thorsten Tygges, Vorstand der coop-Stiftung »Unser Norden«. 

 

Unterstützung für die Erfüllung letzter Wünsche.

»Wir möchten schwerkranken Kindern Leistungen zukommen lassen, die nicht regelhaft von den Kassen übernommen werden, wie psychosoziale Betreuung, Musiktherapie oder gemeinsame Feste. Dafür ist die Spende der coop-Stiftung »Unser Norden« ein ganz toller Beitrag«, freut sich Prof. Dr. Classen

 

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